Das Wichtigste in Kürze

  • Was bedeutet „Erdung“?
    Unter Erdung (Earthing/Grounding) versteht man den direkten Kontakt des Körpers mit der Erde – zum Beispiel barfuß auf dem Boden – wodurch freie Elektronen von der Erdoberfläche in den Körper gelangen.
  • Warum erden?
    Viele Anwender berichten von spürbaren Vorteilen durch regelmäßiges Erden: besserer Schlaf, weniger Stress, reduzierte Schmerzen und schnellere Regeneration. Erste Studien liefern vielversprechende Hinweise auf gesundheitliche Effekte – verbesserte Schlafqualität, geringere Entzündungsmarker und ausgeglichenere Stresshormone.
  • Wie kann man sich erden?
    Klassische Methoden sind Barfußlaufen auf natürlichen Böden, Schwimmen in natürlichen Gewässern oder direkter Hautkontakt mit feuchter Erde/Gras. Alternativ gibt es spezielle Erdungsprodukte – Matten, Bettlaken oder Bänder –, die über ein Kabel die Verbindung zur Erde (meist via Steckdosenerdung) herstellen.
  • Worauf kommt es an?
    Je häufiger und großflächiger du geerdet bist, desto stärker und konstanter können sich die positiven Effekte zeigen. Besonders effektiv ist es, über mehrere Stunden zu erden – etwa über Nacht mit einem geerdeten Bettlaken, da hier ein Großteil des Körpers lange in Kontakt mit der Erde bleibt.
  • Welche Böden erden den Körper – und welche nicht?
    Erdung funktioniert nur auf leitfähigen Oberflächen, die mit der Erde verbunden sind. Ideal sind z. B. Gras, Erde, Sand oder Beton (unversiegelt). Vor allem wenn sie feucht sind. Isolierende Materialien wie Asphalt, Gummi, Plastik, trockenes Holz oder Teppich unterbrechen den Erdungseffekt vollständig.
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Hinweis: Kein Heilversprechen / Haftungsausschluss.

Die Inhalte auf dieser Seite dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen Methoden, Anwendungen oder Produkte dar und ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch Ärztinnen oder Ärzte sowie andere medizinische Fachkräfte. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen zur Anwendung sollte immer eine medizinische Fachperson konsultiert werden.

Warum Erdung heute so wichtig ist

In unserer modernen Welt verlieren wir fast vollständig den natürlichen Kontakt zur Erde. Wir tragen isolierende Schuhe, wohnen in hochgeschossigen Gebäuden und umgeben uns mit Elektronik – Faktoren, die uns elektrisch von der Erdoberfläche abkoppeln.

Dadurch kann das natürliche elektrische Gleichgewicht des Körpers aus dem Takt geraten. Überall um uns herum wirken elektromagnetische Felder (Stromleitungen, WLAN usw.), die geringe Spannungen im Körper induzieren. Tatsächlich zeigt sich, dass ein nicht-geerdeter Mensch in Innenräumen messbar unter „elektrischer Spannung“ steht – oft im Bereich mehrerer Volt. Sobald man aber körperlichen Kontakt mit der Erde herstellt (etwa barfuß im Gras oder via Erdungsmatte), reduziert sich diese Körperspannung sofort drastisch.

Moderne Großstadt mit isolierten Böden – Menschen verlieren im Alltag den direkten Kontakt zur Erde und sind kaum noch geerdet.
In urbanen Räumen sind Menschen kaum noch direkt mit der Erde verbunden: isolierende Böden, dauerhaftes Schuhwerk und Gebäude trennen den Körper vom natürlichen Erdkontakt.

Indem wir unseren Körper erden, kehren wir zu einem ursprünglichen Zustand zurück: Früher waren Menschen nahezu ständig geerdet – sie liefen barfuß, schliefen auf dem Erdboden oder trugen Ledersohlen statt Gummi. Earthing hilft dem Körper, überschüssige Ladungen abzuleiten und fehlende Elektronen von der Erde aufzunehmen. Diese freien Elektronen wirken im Körper als natürliche Antioxidantien, die schädliche freie Radikale neutralisieren können. Kurz gesagt: Erdung stellt das elektrobiologische Gleichgewicht wieder her, das für unsere Gesundheit förderlich ist.

Die vielen Vorteile sprechen für sich. Nutzer auf der ganzen Welt berichten, dass regelmäßiges Erden ihnen zu besserem Schlaf, weniger Stress und weniger Schmerzen verholfen hat. In ersten wissenschaftlichen Untersuchungen wurden z.B. ein gesünderer Cortisol-Tagesrhythmus, weniger Entzündungsanzeichen und eine verbesserte Blutfließfähigkeit festgestellt.

Eine Pilotstudie fand heraus, dass bei geerdeten Personen der nächtliche Cortisolspiegel sank und sie tiefer sowie erholsamer schliefen. Fallberichte mit Wärmebildkameras zeigen, dass bereits nach kurzer Erdungsdauer Entzündungsherde zurückgehen und Schmerzen nachlassen können. Obwohl weitere Forschung nötig ist, sind diese Ergebnisse vielversprechend.

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Mehr zur Wirkung und Studienlage von Erdung findest du in unseren Beiträgen zur Wirkung von Earthing sowie zur wissenschaftlichen Einordnung der Erdung.

Beide Beiträge liefern vertiefende Informationen, falls du ins Detail gehen möchtest.

Natürliche Erdungsmethoden: Wie du dich ohne Hilfsmittel erden kannst

Die gute Nachricht: Sich zu erden ist kostenlos und fast überall in natürlicher Umgebung möglich, vorausgesetzt, man weiß, worauf es ankommt. Im Folgenden findest du die wichtigsten natürlichen Wege, um den Körper mit der Erde zu verbinden.

Barfußlaufen auf natürlichem Boden

Der einfachste Weg ist, Schuhe und Socken auszuziehen und mit nackten Füßen direkt auf leitfähigen Untergründen zu laufen. Ideal sind Grasflächen, Erde, Lehm, Sand oder auch ungehobelter Stein/Beton (sofern dieser direkten Erdkontakt hat).

Das natürliche Leben in der freien Natur ermöglicht direkten Erdkontakt und unterstützt die Erdung des menschlichen Körpers.
Ein natürliches Leben in der freien Natur fördert den direkten Kontakt zur Erde und unterstützt die Erdung des Körpers auf einfache Weise.

Vor allem feuchte Böden leiten hervorragend – z. B. taunasses Gras am Morgen oder der nasse Sandstrand am Meer. Dort spürt man meist bereits nach Minuten ein entspannendes Kribbeln oder eine wohlige Ruhe im Körper. Vermeide hingegen Asphalt, Teer, Plastikböden oder Holzstege, da diese Materialien keine Elektronen durchlassen.

Falls du draußen unterwegs bist, bieten sich ein Park, Garten oder Waldweg an, wo du sicher barfuß gehen kannst. Nebenbei erhältst du sogar eine natürliche Fußreflexzonen-Massage und stärkst die Fußmuskulatur.

Im Meer oder See schwimmen

Wasser leitet Strom, und damit auch die Elektronen der Erde, ausgezeichnet. Ein Bad in natürlichen Gewässern erdet dich praktisch vom Scheitel bis zur Sohle. Besonders Salzwasser (Meer) ist wegen der vielen Ionen extrem leitfähig.

Wenn du also die Möglichkeit hast, im Meer, einem See oder Fluss zu schwimmen, nutzt du eine der effektivsten Erdungsmethoden überhaupt. Viele Menschen fühlen sich nach dem Schwimmen im Meer herrlich entspannt und „aufgeladen“, was nicht nur an der Bewegung liegt, sondern auch am intensiven Erdkontakt im Wasser. Selbst das Füßeinsetzen ins Wasser (z. B. am Ufer oder Bachlauf) genügt, um dich zu erden.

Wichtig: Gewässer in der Natur sind immer geerdet, wohingegen gechlortes Wasser im Pool durch die Isolierung vom Erdreich keinen Erdungseffekt hat.

Auf dem Boden sitzen oder liegen

Du musst nicht unbedingt stehen oder gehen – auch Rast machen auf der Erde verbindet dich mit dem Planeten. Setze dich beim nächsten Picknick ruhig direkt auf den Rasen (statt auf die Picknickdecke) und zieh vielleicht die Schuhe aus, sodass deine Füße oder Beine den Boden berühren.

Noch besser: Leg dich flach auf den Rücken oder Bauch auf die Wiese. Je mehr deines Körpers die Erde berührt, desto intensiver der Effekt. Wichtig ist, dass kein isolierendes Material dazwischenliegt – also lieber ohne Yogamatte oder mit einer speziellen Erdungsdecke.

Schon 20–30 Minuten liegend auf dem Gras können spürbar Stress abbauen und dich erden. Viele berichten von einem fast meditativen Zustand und tiefer Entspannung, wenn sie eine Weile auf dem natürlichen Boden liegen. Falls es etwas kühl oder feucht ist, kannst du dünne Kleidung tragen – diese beeinträchtigt die Erdung nur geringfügig.

Hautkontakt mit der Natur (Garten, Bäume, etc.)

Erdung muss nicht immer über die Füße geschehen. Jeder direkte Hautkontakt erdet. Gartenarbeit ist daher eine tolle Möglichkeit: Hände in der Erde beim Umgraben oder Unkraut jäten – schon fließen Elektronen vom Boden in deinen Körper.

Gartenarbeit mit direktem Hautkontakt zur Erde – natürliche Erdung durch Arbeiten im Garten.
Gartenarbeit ermöglicht direkten Hautkontakt mit der Erde und gilt als einfache Form der natürlichen Erdung.

Wenn du keinen Garten hast, kannst du auch einen Parkbesuch nutzen und z.B. mit den Händen im Gras oder an einem Baumstamm sitzen. Bäume sind mit ihren Wurzeln geerdet; legst du die Hand auf die feuchte Rinde eines lebenden Baumes, bist du zumindest teilweise ebenfalls geerdet.

Auch hier gilt: Die Haut sollte direkt Kontakt haben – streiche also z.B. mit der Hand über die Erde im Blumenbeet, tauche die Finger in einen Bachlauf oder berühre mit den Handflächen einen großen Felsblock, der fest im Boden steckt. Solche kleinen Erdungsmomente kannst du überall einbauen – in der Mittagspause im Park, beim Barfußlaufen durch den Garten oder indem du dich im Wald an einen Baum lehnst. Dein Körper wird es dir danken!


Ein möglichst naturnaher Lebensstil mit viel direktem Bodenkontakt unterstützt eine regelmäßige und effektive Erdung.

Erdungsprodukte: Hilfsmittel, um dich überall zu erden

Natürlich ist es ideal, sich so oft wie möglich in der Natur barfuß zu erden. Im Alltag ist das jedoch nicht immer umsetzbar – bei schlechtem Wetter, in der Großstadt, im Büro oder auf Reisen. In solchen Fällen kommen Erdungsprodukte ins Spiel.

Sie nutzen dasselbe Prinzip, das auch bei elektrischen Geräten angewendet wird: Überschüssige elektrische Ladung wird kontrolliert über eine Erdung abgeleitet. Dieses Prinzip lässt sich auch auf den menschlichen Körper übertragen.

Erdungsprodukte verbinden den Körper über leitfähige Materialien mit der Erde – meist über die Erdungsleitung einer Steckdose oder alternativ über einen Erdungsstab im Erdreich. So lassen sich die Effekte der Erdung auch in Innenräumen und im Alltag nutzen.

Im Folgenden findest du die gängigsten Erdungshilfsmittel und erfährst, wie sie angewendet werden können.

Geerdet schlafen mit Erdungs-Bettwäsche: die effektivste Form der Erdung im Alltag

Für viele ist die Nacht die beste Gelegenheit, den Körper lange und großflächig zu erden. Spezielle Erdungsbettlaken, Spannbetttücher oder Bettbezüge enthalten eingewobene leitfähige Fasern (oft Silberfäden), die über ein Kabel mit der Steckdosen-Erdung verbunden werden.

Wenn du auf so einem Laken liegst, ist dein ganzer Körper über Stunden geerdet – ohne dass du etwas dafür tun musst. Studien deuten darauf hin, dass geerdetes Schlafen den Cortisolrhythmus normalisieren und die Schlafqualität verbessern kann.

Viele Anwender berichten nach ein paar Nächten auf einem Erdungsbettlaken von tieferem Schlaf, weniger nächtlichem Aufwachen und einem erholteren Gefühl am Morgen. Da wir meist ~7–8 Stunden schlafen, summiert sich hier enorm viel Erdungszeit.

Wichtig: Achte auf hochwertige Produkte mit guter Leitfähigkeit und hautfreundlichem Material – schließlich verbringst du jede Nacht darauf. Beliebt sind neben Laken auch geerdete Kopfkissenbezüge oder Erdungs-Bettdecken, um noch mehr Körperfläche abzudecken. Diese Bettwäsche sieht aus und fühlt sich an wie normale Baumwollbettwäsche, du merkst also kaum einen Unterschied – außer beim Aufwachen, wenn du dich erholter fühlst.

Erdungsmatten für Arbeitsplatz & Zuhause

Für all jene, die viel Zeit drinnen verbringen (z.B. am Schreibtisch), wurden leitfähige Erdungsmatten entwickelt. Diese gibt es in verschiedenen Größen – kleine Matten für den Schreibtisch (auf denen Tastatur/Hände liegen) oder größere Fußmatten unter dem Tisch.

Die Anwendung ist simpel: Die Matte wird mit einem Kabel an der Erdung angeschlossen; wenn du sie nun mit bloßer Haut berührst (z. B. barfuß darauf stehst oder deine Unterarme darauf legst), bist du geerdet. Damit kannst du nebenbei beim Arbeiten, Lesen oder Fernsehen Erdung in deinen Tag integrieren.

Erdungsmatte auf dem Schreibtisch zur Erdung beim Arbeiten am PC – direkter Hautkontakt ermöglicht Erdkontakt im Büroalltag.
Erdungsmatte am Schreibtisch: Sie ermöglicht die Erdung während der Arbeit am PC und kann elektrische Spannungen im Arbeitsumfeld ableiten. Quelle: tz-gesundheit.de

Ein großer Vorteil am PC: Die geerdete Matte kann elektrische Spannungen und elektromagnetische Felder ableiten, die sonst in der Nähe solcher elektrischen Geräte auf deinen Körper einwirken. Messungen zeigen, dass durch solch eine Matte die Körperspannung auf nahezu Null sinkt, selbst wenn man von vielen Elektronikgeräten umgeben ist.

Viele Anwender fühlen sich mit Erdungsmatte am Schreibtisch weniger gestresst und berichten von einem klareren Kopf, weniger Müdigkeit oder Kopfdruck bei langer Computerarbeit – was plausibel ist, da der Körper nicht mehr dauerhaft „aufgeladen“ ist.

Neben dem Büro eignen sich Erdungsmatten auch z. B. in der Wohnzimmer-Leseecke (Füße drauflegen) oder in der Küche (etwa beim Abwasch barfuß auf einer kleinen Matte stehen). Wichtig ist, Hautkontakt zur Matte zu haben – also barfuß oder mit leitfähigen Erdungssocken, oder die Unterarme am Scheibtisch ohne dicke Kleidung auflegen.

Flexible Erdungsbänder und Zubehör

Daneben gibt es eine Reihe weiterer Erdungs-Gadgets, die je nach Bedarf eingesetzt werden können. Sehr verbreitet sind Erdungs-Armbänder oder -Bänder für Knöchel/Handgelenk. Diese schnallt man sich um (sie haben einen leitfähigen Innenkontakt zur Haut) und verbindet sie per Kabel mit der Erdung.

So ein Band kann man z.B. abends auf der Couch tragen oder sogar unterwegs (es gibt Varianten mit Erdungsstecker fürs Auto, um sich während der Fahrt an die Karosserie-Erdung zu hängen). Auch Erdungspflaster/Elektroden existieren – kleine klebende Pads, die lokal (z.B. an schmerzenden Stellen) angebracht und geerdet werden, um dort gezielt Entzündungen zu lindern.

Erdungsband am Bein zur mobilen Erdung des Körpers – geeignet für Alltag, Couch oder unterwegs.
Erdungsband zur mobilen Erdung: Ermöglicht direkten Erdkontakt auch abseits natürlicher Untergründe. Quelle: tz-gesundheit.de

Sogar Erdungsschlafsäcke und Erdungsdecken für Reisen oder Camping sind erhältlich, sodass man auch fernab von zuhause (im Hotel, Zelt etc.) geerdet schlafen kann.

Viele dieser Produkte sind robust und portabel, wodurch sich vielfältige Anwendungen ergeben: Einige Vielflieger beispielsweise nutzen Erdungsbänder oder -Matten auf Reisen, um Jetlag vorzubeugen. Direkt nach dem Flug barfuß über den Rasen am Reiseziel laufen oder im Hotel ein Erdungs-Laken benutzen, kann helfen, den gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus schneller zu normalisieren.

Anwender berichten, dass sie dadurch weniger unter den üblichen Jetlag-Symptomen leiden und sich schneller an die neue Zeitzone anpassen. Auch bei langen Autofahrten oder Bahnreisen nutzen manche Erdungsauflagen am Sitz, um geerdet zu bleiben und weniger erschöpft auszusteigen.


Egal ob Bettlaken, Matte oder Band – all diese Produkte verfolgen das gleiche Ziel: Sie holen die Erdung zu dir nach Hause, wenn du nicht direkt draußen sein kannst. Wichtig ist, sie korrekt anzuwenden: direkten Hautkontakt zur leitfähigen Oberfläche und eine saubere Verbindung zur Erdquelle (Steckdose oder Erdungsstab) prüfen.

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Worauf es beim Erden ankommt

Nicht jede Form der Erdung wirkt gleich. Entscheidend sind bestimmte Grundlagen, die beeinflussen, wie effektiv der Körper vom Erden profitiert. In diesem Abschnitt erfährst du, worauf es bei Erdung wirklich ankommt – von Kontaktfläche und Dauer bis hin zu geeigneten Untergründen und dem richtigen Zeitpunkt.

Die Rolle der Kontaktfläche zur Erdung des Körpers

Grundsätzlich gilt: Je mehr Hautfläche gleichzeitig die Erde berührt, desto besser. Unsere Haut leitet Elektronen weiter – daher bewirkt etwa das Liegen mit dem ganzen Körper auf dem Boden einen intensiveren Erdungseffekt als nur mit den Fußsohlen zu stehen.

Auch zwei Füße erden besser als nur ein Fuß, da sich der Stromkreis über beide Beine schließen kann. Versuche also, möglichst großflächigen Kontakt herzustellen (z.B. beide Füße nebeneinander aufs Gras stellen, mit Händen und Füßen den Boden berühren oder ein ganzes Erdungsbettlaken nutzen).

Dauer und Regelmäßigkeit der Erdung

Ein kurzer Moment barfuß ist oft wohltuend, doch die vollen Effekte entfalten sich erst bei längerer und regelmäßiger Erdung. Viele Anwender berichten, dass erst durch tägliches Erden spürbare Verbesserungen einsetzen. Versuche daher, jeden Tag einige Zeit geerdet zu sein – sei es 30 Minuten im Park oder optimalerweise über Nacht im Bett.

Die Faustregel beim Erden: Je länger, desto besser.
Solange direkter Erdkontakt besteht, kommt es zu einem kontinuierlichen elektrischen Ladungsausgleich zwischen Körper und Erde.

Beim Barfußlaufen entsteht zwar regelmäßiger Erdkontakt, dieser ist jedoch jeweils kurzzeitig und durch die Schrittbewegung unterbrochen. Über längere Zeit summiert sich zwar der Erdkontakt, jedoch bleibt er wechselhaft. Konstanter Erdkontakt über einen längeren Zeitraum – etwa beim Schlafen auf einer Erdungsauflage – ermöglicht dagegen eine kontinuierliche Erdung und einen dauerhaften elektrischen Ausgleich.

Das Timing des Erdens (Tag vs. Nacht)

Erdung wirkt grundsätzlich immer, doch der Zeitpunkt kann eine Rolle spielen. Tagsüber geerdet zu sein, kann akute Symptome lindern (z. B. Stress senken), während nachts geerdet zu schlafen besonders wirkungsvoll für Regeneration und Schlafqualität ist.

Nachts befindet sich der Körper in der Reparatur- und Erholungsphase – Erdung kann diesen Prozess unterstützen, indem z. B. nächtliche Stresshormone reguliert werden. Viele berichten, dass sie durch geerdetes Schlafen deutlich besser durchschlafen und erholter aufwachen.

Wenn möglich, kombiniere beide Ansätze: ein wenig Erdung am Tag (zur Entspannung im Alltag) und langandauernde Erdung in der Nacht (für tiefgreifende Erholung).

Leitfähigkeit für den Erdkontakt sicherstellen

Damit Erdung tatsächlich stattfinden kann, ist der richtige Untergrund entscheidend. Ein häufiger Fehler besteht darin, barfuß zu laufen, jedoch auf isolierenden Flächen wie Asphalt, versiegelten Böden oder typischen Bodenbelägen in Innenräumen. In diesen Fällen entsteht trotz nackter Füße kein direkter Erdkontakt.

Geeignet sind leitfähige Untergründe wie Gras, Erde, Sand, Stein oder unversiegelter Beton. Wichtig ist außerdem, isolierende Schichten zwischen Körper und Boden zu vermeiden. Dünne Kleidung aus Naturfasern auf feuchtem Untergrund beeinträchtigt die Erdung kaum, während Isomatten, Plastikplanen oder dicke Decken den Erdkontakt vollständig blockieren.

Wenn du dich in der Natur hinlegst, ist direkter Kontakt zur Wiese oder zum Boden daher sinnvoller – alternativ eignen sich speziell dafür entwickelte, leitfähige Unterlagen.


Unser Fazit zur Erdung des Körpers

Die Erdung des Menschen ist eine einfache und alltagstaugliche Möglichkeit, in einem stark technisierten Umfeld wieder mehr Balance und Wohlbefinden zu fördern. Ob barfuß im Garten, eine Pause auf der Wiese oder geerdetes Schlafen über Nacht – jeder direkte Kontakt zur Erde kann den Körper unterstützen.

Viele positive Effekte wie verbesserter Schlaf, mehr innere Ruhe oder geringere körperliche Spannungen wurden bereits in ersten Studien untersucht. Besonders überzeugend sind jedoch die zahlreichen Erfahrungsberichte: Viele Menschen fühlen sich durch regelmäßige Erdung entspannter, ausgeglichener und insgesamt wohler.

Erdung ist dabei leicht umsetzbar, kostenlos in der Natur und in der Regel risikofrei. Beobachte einfach, wie sich regelmäßiger Erdkontakt auf dein Wohlbefinden auswirkt. Manche Veränderungen zeigen sich schnell, andere erst mit der Zeit. Als kleine, bewusste Routine im Alltag kann Erdung ohne großen Aufwand viel bewirken.

Die Erde ist jederzeit verfügbar – du musst nur den Kontakt zulassen.

Häufige Fragen zur Erdung des Menschen

Auf welchen Oberflächen kann ich mich erden?

Erdung ist nur auf leitfähigen Oberflächen möglich, die mit dem Erdboden verbunden sind. Geeignet sind natürliche Böden wie Erde, Lehm, Sand, Gras, Stein oder unversiegelter Beton – besonders, wenn sie feucht sind. Nicht geeignet sind isolierende Materialien wie Asphalt, Kunststoff, Gummi, trockenes Holz, Glas oder versiegelte Bodenbeläge, da sie den Erdkontakt blockieren.

In Innenräumen sind Böden meist isoliert; eine Ausnahme können unbehandelte Betonflächen mit direktem Erdkontakt sein. Grundregel: Erde, Stein, Wasser = gut. Asphalt, Plastik, Gummi = ungeeignet.

Wie oft und wie lange sollte man sich erden?

Grundsätzlich gilt: Je öfter und je länger, desto besser. Regelmäßige tägliche Erdung gilt als besonders sinnvoll – sei es kurz barfuß im Garten oder über Nacht im Erdungsbett. Häufig werden etwa 20–30 Minuten am Stück als Mindestdauer genannt, da der Körper Zeit für den elektrischen Ausgleich benötigt.

Längerer, gleichmäßiger Erdkontakt – etwa beim geerdeten Schlafen – wirkt dabei meist intensiver als kurze, unterbrochene Phasen. Entscheidend ist, Erdung regelmäßig in den Alltag zu integrieren und auf das eigene Körpergefühl zu achten.

Kann ich mich auch in Innenräumen erden?

Ja, Erdung ist auch in Innenräumen möglich – allerdings nicht ohne Hilfsmittel, da Wohnräume meist gegen Erdkontakt isoliert sind. Gängige Lösungen sind Erdungsprodukte wie Matten, Bettlaken, Teppiche oder Bänder, die über die Erdung der Steckdose mit der Erde verbunden werden. So kannst du dich z. B. barfuß auf einer Erdungsmatte oder nachts im Erdungsbett ähnlich erden wie draußen in der Natur.

Wichtig ist, dass die genutzte Steckdose korrekt geerdet ist (in Deutschland meist über Schuko-Steckdosen; im Zweifel hilft ein Steckdosen-Tester). Alternativ lassen sich Erdungskabel über einen Erdungsstab direkt ins Erdreich führen. Theoretisch ist auch direkter Kontakt zu geerdeten Metallteilen möglich, etwa Heizungsrohren, praktisch sind jedoch leitfähige Erdungsunterlagen deutlich komfortabler.

Kurzum: Mit geeigneten Hilfsmitteln ist Erdung auch drinnen problemlos möglich – selbst beim Arbeiten, Lesen oder Schlafen.

Wie lässt sich Erdung im Winter oder bei schlechtem Wetter umsetzen?

In der kalten Jahreszeit ist Erdung im Freien oft schwieriger. Umso sinnvoller sind Erdungsprodukte für den Innenbereich. Ein Erdungsbettlaken ermöglicht es, auch im Winter jede Nacht über mehrere Stunden geerdet zu sein. Für den Alltag eignen sich zudem Erdungsdecken oder -Pads, etwa auf der Couch oder unter den Füßen.

Wer dennoch Erdung in der Natur sucht, kann kurze Kälte-Erdungen ausprobieren – zum Beispiel 1–2 Minuten barfuß auf Schnee oder nassem Boden. Auch Regen erhöht die Leitfähigkeit des Bodens, sodass Erdung draußen selbst an trüben Tagen möglich ist. Wichtig ist, dabei achtsam zu bleiben und den Körper nicht auszukühlen.

Grundsätzlich gilt: Erdungsprodukte funktionieren unabhängig von Jahreszeit und Wetter. Gerade im Winter, wenn wir viel Zeit in beheizten Innenräumen verbringen, kann kontinuierliche Erdung – insbesondere nachts – eine sinnvolle Ergänzung sein.

Ist Earthing sicher, und gibt es Nebenwirkungen?

Für gesunde Menschen gilt Earthing in der Regel als sicher und nebenwirkungsfrei. Es entspricht einem natürlichen Zustand, in dem sich Menschen früher dauerhaft befanden. In Studien und Erfahrungsberichten sind bislang keine negativen Effekte durch angemessene Erdung bekannt.

Ausnahmen und Hinweise:
Bei Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten, schweren Blutgerinnungsstörungen oder der Einnahme von Blutverdünnern ist vor intensiver Erdung eine ärztliche Rücksprache sinnvoll. Es gibt Hinweise, dass Erdung die Fließeigenschaft des Blutes beeinflussen kann. Auch bei Schwangerschaft oder akuten gesundheitlichen Problemen sollte im Zweifel medizinischer Rat eingeholt werden. Erdung ersetzt keine medizinische Behandlung, sondern kann sie höchstens ergänzen.

Wichtig ist außerdem die Qualität der Produkte: Erdungszubehör sollte geprüft und fachgerecht angeschlossen sein. Seriöse Produkte verfügen über integrierte Widerstände und sind bei korrekter Anwendung ebenso sicher wie Barfußgehen in der Natur.

Beim Barfußgehen im Freien ist auf Hygiene und Sicherheit zu achten. Offene Wunden sollten vor direktem Bodenkontakt abheilen, um Infektionen zu vermeiden.

Kurzum: Earthing ist in der Regel unproblematisch. Achte auf dein Körpergefühl und unterbrich die Anwendung, wenn du dich unwohl fühlst.


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